Grenze & Sicheres Herkunftsland
26. Januar 2016
NIEMAND ARBEITET
8. Mai 2016

12.03. – 6.05. 2016

 

An apple a day? – Eine Ausstellung zum Thema Essstörungen von Melanie Kausch

In unserer heutigen Gesellschaft sind Essstörungen ein wichtiges Thema, das allerdings noch immer einer gewissen Tabuisierung und Unwissenheit unterliegt. Die Ausstellung „An apple a day?“ will die Besucher für das Thema sensibilisieren und versuchen, Aufklärung zu leisten. Das Konzept beruht auf einer Kombination aus Fotos und Interviews von Menschen, die von einer Essstörung betroffen sind bzw. waren. Die bewusste Verbindung von Bild- und Textelementen ermöglicht eine neue Herangehensweise an die Thematik. Die Fotos zeigen betroffene Personen bei Tätigkeiten oder an Orten, welche ihnen im Alltag und/oder während ihres Genesungsprozesses Kraft und Hoffnung geben bzw. gegeben haben. In Interviews teilen die Betroffenen ihre persönlichen Empfindungen und Gedanken mit. Die Künstlerin verfolgt vor allem zwei Ziele: Zum einen sollen medial verstärkte Stereotype und Vorurteile, die mit Essstörungen assoziiert sind, kritisch hinterfragt werden. Entgegen verbreiteter Annahmen sind die Formen von Essstörungen sehr vielfältig, ebenso wie ihre Ausprägungen und Ursachen. Sie treten zudem in allen Altersstufen auf, bei Frauen, Männern und Transsexuellen. Zum anderen soll diese Form der Darstellung Betroffenen und deren Angehörigen Unterstützung bieten. Die Interviewpartner zeigen in ihren ehrlichen Ausführungen mögliche Ansatzpunkte und Perspektiven auf und machen Mut, einen Weg zu finden, um die Erkrankung zu bewältigen. Besuchern, die mit dem Thema bislang noch nicht konfrontiert waren, wird die Möglichkeit gegeben, an den einzelnen Geschichten teilzuhaben um einen realistischen Eindruck davon zu bekommen, was es bedeutet unter einer Essstörung zu leiden.

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Vernissage am 12.03. 14:30 Uhr

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Infos und Kontakt zur Künstlerin:

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