Fr 12.09.2014

21:00 Uhr

LIVE on Stage: Mile Me Deaf (SiluhRecords) + No Jaws


Mile Me Deaf (Siluh/ Wien)


Wolfgang Möstl is the genius you’ve never heard of. No matter how hip with the buzz-blogs you are, there’s a good chance the Austrian lo-fi noise-fuzz indiepop scene was missed, which is almost criminal.” , so schrieb The Line of Best Fit anlässlich der Veröffentlichung des Mile Me Deaf Debütalbums ”Eat Skull” und vergab euphorische 8,5 von 10 Punkte. Tatsächlich hat Wolfgang mit bescheidener DIY-Attitüde und unerschöpflichem musikalischem Output in Österreich frühzeitig einen noisigen Lo-Fi und Garagen-Sound etabliert, der mit Bands wie Cloud Nothing, Metz bis Mac DeMarco nun gerade großen internationalen Widerhall findet.

Der Workaholic im Slacker-Pelz ist jedes Jahr an etlichen Produktion entweder als Produzent an den Reglern oder als Musiker bei Mile Me Deaf, Killed by 9V Batteries, Sex Jams oder Goldsoundz beteiligt und ist in der heimischen Szene ein genreübergreifender Dreh- und Angelpunkt geworden. Das zweite Mile Me Deaf Album “Holography“ zeichnet ein phantastisches Universum des Eskapismus.

Chatroom-gespräche, Schichtarbeit im Motorenwerk, Computerspiele, Trashfernsehen, B-Movies und die alle vermeintliche Wirklichkeit in Frage stellenden Erkenntnisse der modernen Quantenphysik verklumpen zu Orten leichter, abstumpfender Unterhaltung und Quellen der Inspiration zu gleich. Die Protagonisten dieser Welt sind der Einfachheit halber direkt aufs Cover gepappt: Peggy Bundy, Hunter S Thompson, Sky Ferreira, der Physiker Leonard Susskind, Reinhold Messner, Syd Barrett und viele andere posieren, neben den Bandmitgliedern selbst, in einem Diorama der Realitätsverweigerung.
Wolfgang Möstl präsentiert mit „Holography“ sein wohl persönlichstes und kompakteste Album seines Gesamt-Oeuvres. Es ist das zweite Mal das Wolfgang Möstl gemeinsam mit dem Wiener Produzenten und Musiker Patrick Pulsinger zusammen gearbeitet hat. Die Songs strahlen die Innovationskraft von großen Namen wie Flaming Lips, Ween oder Yo La Tengo wieder und so überzeugt der Longplayer durch seinen abwechslungsreichen Klangteppich zwischen unbeschwerten Pop-Melodien, eleganten Noisepassagen, sachten Folkanleihen und dezentem Bläsereinsatz.


http://www.milemedeaf.com/

Mile Me Deaf – Shiver from Siluh Records on Vimeo.

 

NO JAWS

Will man den Klang von No Jaws beschreiben, denkt man unweigerlich an Drumsticks auf Gitarrensaiten, Nerds in Sonic Youth-Nickys, Straßensperren in den 90er Jahren, knarzende Gitarrenverstärker oder schlicht süßen, süßen Krach. Die Band, die einst als The Buyable Sluts Wanted For Stealing Virginity die Bühnen verwüstete, meldet sich in diesem Jahr als No Jaws mit ihrem neuen Album Young Blood zurück, dass 2014 erscheinen und erneut ihre Abneigung gegen seelen- , aussage- und energielose Musik portraitieren wird.

Sie sehen sich selbst als Teil einer Bewegung, die es satt hat, schlechte Musik von Bands mit guten Bandnamen hören zu müssen. Warum also den Spieß nicht umdrehen? Kryptik in Reinkultur, dissonante Feedbacks, dreckiger Garage Punk oder einfach formuliert: No Jaws.


http://www.no-jaws.com/


 


Eintritt: t.b.a. / t.b.a.


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