So 12.10.2014

20:00 Uhr

Literatursalon Buchpremiere »Paranoia« und Gespräch mit dem Autor


„Paranoia“ von Viktor Martinowitsch

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Viktor Martinowitsch

Viktor Martinowitsch, 1977 in Belarus geboren, studierte Journalistik in Minsk und lehrt heute Politikwissenschaften an der Europäischen Humanistischen Universität in Vilnius. Martinowitsch machte als russischsprachiger Autor von sich reden, mit seiner Erzählung »Tabu« und besonders mit dem Roman »Paranoia«, der in Belarus verboten wurde und 2013 auf Englisch erschienen ist. 2012 erhielt Martinowitsch den Maksim-Bahdanowitsch-Preis. Seine Räuberpistole »Sphagnum« stand auf der Longlist für den russischen National Bestseller Prize 2013.

Paranoia

Ein totalitäres Regime im Osten Europas. Der junge Schriftsteller Anatoli lebt relativ unbehelligt – bis die geheimnisvolle Jelisaweta in sein Leben tritt, mit der er eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Doch plötzlich ist Jelisaweta spurlos verschwunden und Anatoli wird vom allmächtigen Geheimdienst zum Gespräch gebeten. Einige Verhöre später löst sich die Grenze zwischen vermeintlicher Realität und Geheimdienstprosa auf. Die Paranoia schlägt zu.

»Paranoia« ist ein hochspannender politischer Thriller, eine tragische Geschichte von Liebe und Verrat und wirft nicht zuletzt ein Schlaglicht auf die Mechanismen eines totalitären Staates dreißig Jahre nach 1984
Mit einem Nachwort von Timothy Snyder.

Voland&Quist Literatursalon

Nach der Sommerpause geht der Literatursalon nun auf einer neuen Route in die nächste Runde. Die monatlichen Lesungen finden ab Oktober in Leipzig, Dresden, Jena und Potsdam statt. Wir freuen uns in dieser Saison auf viele neue Gesichter und alte Hasen. Mit dabei sind Viktor Martinowitsch, Andreas »Spider« Krenzke, Maik Martschinkowsky, Kirsten Fuchs und Volker Surmann. Alle Neuigkeiten und Termine des Literatursalons findet ihr auf der neuen Facebook-Seite.


Eintritt: 5 / 6


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