Di 18.11.2014

20:00 Uhr

Jazzmeile Thüringen LIVE: EMILE PARISIEN QUARTET


Emile Parisien – saxopones
Julien Touéry – piano
Ivan Gélugne – bass
Sylvain Darrifourcq – drums, percussion

Hörbeispiel:
https://www.youtube.com/watch?v=IcWMtfD41DA

Wynton Marsalis hat ihn entdeckt, heute leitet Emile Parisien eine der aufregendsten jungen französischen Bands.

Der Name täuscht: Hier steht kein Solist mit Rhythmusgruppe auf der Bühne. Sondern ein perfekt eingespieltes Kollektiv. Seit 2004 entwickeln die vier jungen Franzosen eine Musik, die sich durch Wagemut, Leidenschaft, Energie und künstlerische Kompromisslosigkeit auszeichnet. Die Vier sprechen mit einer gemeinsamen musikalischen Stimme. Ihre individuelle Virtuosität lenkt nie ab vom emotionalen Gehalt der komplexen Kompositionen und Improvisationen.
Die Kritik ist schnell vom außergewöhnlichen Sound der Gruppe begeistert, Auftritte bei großen Festivals und in angesagten Clubs folgen. Beim Publikum wirkt die Originalität des Quartetts ungekünstelt, ohne Effekthascherei. Die Band bewegt sich ständig weiter, erforscht immer neue Galaxien eines musikalischen Universums, John Coltrane und Wayne Shorter, aber auch Hector Berlioz, Igor Strawinski oder Arnold Schönberg.

 

Nach dem Django Reinhardt-Preis der Jazzakademie als „Jazzkünstler des Jahres 2012“ wurde Emile Parisien bei den Victoires du Jazz 2014 zum „Künstler des Jahres“ ernannt.

Das Quartett von Emile Parisien feiert seinen 10. Geburtstag und bringt ein unglaublich dichtes Album heraus.
„Das Emile Parisien-Quartet verdient ungeteilte Aufmerksamkeit.“ (Tobias Richtsteig für den NDR)

„‘Gott hat mir die Zähne geputzt‘ heißt ein Titel eines kuriosen französischen Quartetts mit gesundem Biss. Der Saxophonist Émile Parisien mischt derzeit die heimische Szene auf“ (Abendzeitung München, Ssirus Pakzad)

„Auf der Klangkonserve kommt das explosive Gemisch des Quartetts recht gut rüber, das das Quartett da anrührt. Live kann sich das Publikum deren explosiven Energie nicht entziehen. Darrifourcq und Parisien zelebrieren ihre Kompositionen mit einer Energie und Ekstase, die selten geworden ist. Diese Art von Musik können wohl nur Franzosen machen: Sie ist intellektuell und zotenhaft, provokativ und witzig, anarchisch und diszipliniert, verspielt und streng. Kein Wunder, dass Émile Parisien jüngst in Frankreich zum Jazzmusiker des Jahres gekürt worden ist“ (aboutjazz.de, Sven Sorgenfrey)

„…kann der alte Kontinent dem Jazz-Mutterland USA längst die Stirn bieten, vor allem durch seine Individualität.Ein weiteres gutes Beispiel dafür ist das Quartett des Saxofonisten Emile Parisien. Wie der kleine Franzose mit seinen drei Kollegen ganz groß aufspielte zwischen frickeligen, freien Passagen, wilden Eruptionen und wahnsinnig abgehenden, hochenergetischen Momenten, das war ein stets wechselndes, höchst intensives Gefühlskarussell voller Spielwitz und Klasse.“ (Zeitungshaus Bauer, Christoph Giese)

„Jedenfalls macht der Opener der CD „Chien Guepe“ mit seinem listig-augenzwinkernden Titel „Dieu M’A Brosse Les Dents“ (auf Deutsch: „Gott hat meine Zähne geputzt“) unmissverständlich klar, dass sich die vier jungen Franzosen einer Gattung verschrieben haben, die ansonsten mit dem Stigma der Unverkäuflichkeit behaftet ist: Free Jazz. Und ihr Mut, sich mit einer solchen, nicht leicht zu konsumierenden Improvisationsmusik


Eintritt: t.b.a. / t.b.a.


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