Fr 04.03.2016

21:00 Uhr

Live on Stage: DIE HOECHSTE EISENBAHN // Support BERGEN


Der Vorverkauf ist abgeschlossen, letzte Restkarten bekommt ihr ab 20:00 Uhr an der Abendkasse.

 

Die Höchste Eisenbahn i2 hochkant_Patrick Jasimst anstrengend. Sie beantwortet Mails nach Zufallsprinzip, sie löscht ihre Aufnahmen aus Versehen, sie braucht länger, als man ausgemacht hat und sie kommt immer zu spät. Das Album auch. „Schau in den Lauf Hase“ erscheint ein ganzes Jahr später als alle noch bei der Veröffentlichung der „Unzufrieden“-EP im vergangenen Jahr dachten. Jetzt schleppen Francesco Wilking (Tele), Moritz Krämer, Felix Weigt (u.a. Kid Kopphausen, Spaceman Spiff) und Max Schröder (u.a. Max Schröder & Das Love, Der Hund Marie, Tomte) eine Platte an, die offensichtlich einen an der Waffel hat.
Auf „Schau in den Lauf Hase“ feiern sich Saxophon und DX7 (Toto, Chris de Burgh, Talking Heads), dazwischen massenhaft klingelnde (Chorus-) Gitarren, Discobeats und Casio-Flöten. Die Platte erinnert an „La Boum“ und an rot-grün-geleuchtete Nachtszenen mit jungen Pärchen auf Mopeds. Man vergisst fast, dass mit Krämer und Wilking zwei klassische Singer/Songwriter an gemeinsamen Songs kritzeln, wären da nicht noch die Texte, die episch Geschichten erzählen von Wahrhaftem und die niemals im Refrain auf hohlen Phrasen rumkauen. Als sich die beiden Berliner Musiker damals (also vorletztes Jahr) fanden, barg ihre Musik noch zerbrechlich-traumschöne Kohleofen-
Romantik mit zwei Gitarren, Mundharmonika und befreundeten Gästen wie Judith Holofernes und Gisbert zu Knyphausen. In den Songs war Armut und darin Größe. Heute ist man beim poppig-beschwingten Eisenbahn-Style angekommen, was sicherlich auch enorm mit dem typisch-trockenen Beatgerüst von Max Schröder und den schier unerschöpflichen musikalischen Fähigkeiten von Multi-Instumentalist Felix Weigt zu tun hat.

Bergen ist eine Band aus Dresden. Sechs junge Herren und eine wunderhübsche Dame spielen rumpelig-warmen Folkpop, mit knarzigen Gitarren, Klavier, Trompete, Posaune und Grummelbass, sowie kleinen Geschichten von traurigen Frauen in Bädern. Dazu ein kollektives Lächeln, wenn gerade einmal wieder der Groove die Runde macht.

Einlass 20:00 Uhr / Beginn 21:00 Uhr

VVK 13€ in der Bücherstube am Johannistor, bei uns im Café (ab 25.01.16) und Online unter Tix for Gigs. AK 16€


Eintritt: VVK 13€ / AK 16€


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