NIEMAND ARBEITET
8. Mai 2016
Auf dem Carros de Foc durch den Parc Nacionau d‘Aigüestortes i Estany de Sant Maurici
10. Oktober 2017

Aspik

Eine gallertartige Masse.

Dort drin liegen sie. Meine Zustände. Liege ich.

Facetten und Formen, exponiert im klaren Nichts, unfähig sich zu bewegen.

Zerteilt in verzehrte Fragmente. Fragmente meiner Selbst.

Erst die verschiedenen Gemütszustände geben der Sülze Würze. Ohne jene bunten Zustände schmecken die Stückchen fade und zusammenhangslos.

Ihr wollt ein Stück von diesem Aspik?

Das Café Wagner bietet die Möglichkeit von ihm zu kosten. 

 

Die Ausstellung

Seit 2016 habe ich mich intensiv mit meinem kreativen Hobby befasst und eine Ausstellung auf die Beine gestellt. Sie enthält alles, was mich in den letzten 1 ½ Jahren bewegt und beschäftigt hat. Die Werke sind Spiegel meiner Seele. Sie zeigen Trauer, Angst und Wut. Aber auch Liebe und Hoffnung.

Es sind Illustrationen und Gemälde entstanden, ein Mix aus verschiedenen Techniken (Acryl, Pastellkreiden, Grafische Liner). Die Motive sind Selbstportraits in entfremdeter Form, Organisches und Abstrahiertes. Viele Bilder besitzen eine zentrale Farbe als „Motto“. Des Weiteren enthalten die Werke oft eine versteckte Botschaft und werden dem Betrachter erst durch genaueres Hinschauen verständlich. Ich finde es jedoch auch spannend, wenn ein Bild völlig anders interpretiert wird, als ich es angedacht hatte. Kunst ist eben nicht nur Schwarz oder Weiß. Sie kann verschieden aufgefasst und gedeutet werden. Manch einer spürt sofort eine emotionale Verbindung zu einem Motiv, ein anderer verliebt sich in ein völlig anderes Detail.

Über mich

Mein Name ist Hanna und ich bin 18 Jahre alt.

Ich male,

um meine ausschweifenden Gedanken über die Welt und meinen Platz darin irgendwie einzufangen

um meine Nerven zu beruhigen

weil es mir Trost spendet

weil es mir Spaß macht

weil es mich befreit